Rechtliches
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
1. Anbieterin und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für kosmetische Dienstleistungen und Permanent-Make-up-Behandlungen von:
Paulina Formella
Paulina Formella – aesthetic pmu specialist
Gießener Straße 8
64646 Heppenheim (Bergstraße)
Deutschland
E-Mail: blessbeautyface@gmail.com
Sie werden Bestandteil des jeweiligen Vertrags, wenn vor Vertragsschluss auf sie hingewiesen wird, Kundinnen und Kunden Gelegenheit erhalten, ihren Inhalt zur Kenntnis zu nehmen, und ihrer Geltung zustimmen.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Bedingungen.
2. Leistungen
Art und Umfang der vereinbarten Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und den bei Vertragsschluss getroffenen Vereinbarungen.
Die Darstellung von Behandlungen auf der Website dient der Information. Sie ersetzt keine individuelle Beratung oder Prüfung der Behandlungseignung.
Zusätzliche Leistungen und Nachbehandlungen werden gesondert vereinbart, soweit sie nicht ausdrücklich Bestandteil der gebuchten Leistung sind.
3. Terminvereinbarung und Vertragsschluss
Terminvereinbarungen können über die angebotenen Buchungswege erfolgen.
Der Vertrag kommt durch übereinstimmende Erklärungen über die ausgewählte Leistung, den Preis und den Termin zustande. Bei einer Buchung über eine externe Plattform richtet sich der konkrete Abschlussvorgang nach den dort angezeigten Buchungsschritten.
Zusätzliche Bedingungen eines Plattformbetreibers betreffen dessen eigene Leistungen und ersetzen nicht automatisch die Vereinbarungen über die Behandlung.
4. Preise und Zahlung
Es gilt der bei Vertragsschluss vereinbarte Preis. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich etwaiger anfallender Umsatzsteuer angegeben.
Zusätzliche kostenpflichtige Leistungen werden nur nach vorheriger Vereinbarung erbracht. Nachbehandlungen sind nur dann im Behandlungspreis enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Zahlungsart und Zahlungszeitpunkt richten sich nach der bei Vertragsschluss getroffenen Vereinbarung. Ohne abweichende Vereinbarung ist die Vergütung nach Erbringung der Leistung fällig.
5. Beratung, Aufklärung und Einwilligung
Vor einer Permanent-Make-up-Behandlung werden die geplante Behandlung und die hierfür erforderlichen Informationen besprochen. Die Behandlung erfolgt erst nach der notwendigen Aufklärung und ausdrücklichen Einwilligung.
Die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt keine Behandlungseinwilligung.
Bestehen Zweifel an der Eignung oder Sicherheit einer Behandlung, kann eine weitere Abklärung erforderlich sein. Eine Behandlung kann aus sachlichen Gründen abgelehnt oder verschoben werden. Die finanziellen Folgen richten sich nach den getroffenen Vereinbarungen und den gesetzlichen Vorschriften.
6. Angaben der Kundinnen und Kunden
Kundinnen und Kunden sollen behandlungsrelevante Angaben im Rahmen der Beratung und Aufklärung vollständig und wahrheitsgemäß machen. Dazu können insbesondere bestehende Pigmentierungen, Allergien, Hautveränderungen, Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten gehören.
Medikamente dürfen nicht eigenständig wegen einer geplanten Behandlung abgesetzt oder verändert werden. Bei medizinischen Fragen ist ärztlicher Rat einzuholen.
Mitgeteilte Hinweise zur Vorbereitung und Nachsorge sind zu beachten. Bei Beschwerden oder ungewöhnlichen Reaktionen nach einer Behandlung sollte die Anbieterin informiert und erforderlichenfalls ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
7. Behandlungsergebnisse und Nachbehandlungen
Das Behandlungsergebnis und dessen Entwicklung können unter anderem von Hautbeschaffenheit, individuellen Voraussetzungen und Nachsorge beeinflusst werden.
Arbeitsbeispiele auf der Website veranschaulichen einzelne Ergebnisse. Sie stellen keine Zusicherung dar, dass bei anderen Personen ein identisches Ergebnis erzielt wird.
Ob eine Nachbehandlung erforderlich oder sinnvoll ist, wird individuell besprochen. Umfang, Zeitpunkt und etwaige Kosten werden vor ihrer Durchführung vereinbart.
Gesetzliche Rechte bei einer mangelhaften Leistung bleiben unberührt.
8. Verspätungen, Absagen und Terminänderungen
Kann ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werden, wird um möglichst frühzeitige Mitteilung über den verwendeten Buchungsweg oder per E-Mail gebeten.
Bei einer Verspätung wird geprüft, ob die vereinbarte Behandlung noch sachgerecht durchgeführt werden kann. Eine Verkürzung erfolgt nur, wenn sie fachlich vertretbar ist und vereinbart wird. Andernfalls kann ein neuer Termin erforderlich sein.
Diese AGB begründen keine pauschale Stornierungs- oder Ausfallgebühr. Etwaige Ansprüche bei Absagen oder Nichterscheinen richten sich nach einer wirksamen gesonderten Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Gesetzlich anzurechnende Ersparnisse und anderweitige Einnahmen werden berücksichtigt.
Muss die Anbieterin einen Termin absagen, werden Kundinnen und Kunden möglichst frühzeitig informiert. Für nicht erbrachte Leistungen geleistete Zahlungen werden zurückerstattet, sofern keine Umbuchung vereinbart wird. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
9. Gesetzliches Widerrufsrecht
Soweit bei einem Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, bleibt dieses durch diese AGB unberührt.
Die erforderliche Widerrufsbelehrung und das gesetzliche Muster-Widerrufsformular werden in diesem Fall gesondert bereitgestellt.
Eine Terminbuchung oder die Zustimmung zu diesen AGB stellt für sich allein keinen Verzicht auf ein gesetzliches Widerrufsrecht dar. Für einen vorzeitigen Leistungsbeginn und ein etwaiges Erlöschen des Widerrufsrechts gelten die gesetzlichen Voraussetzungen.
10. Haftung
Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften. Diese AGB enthalten keinen Ausschluss der Haftung für Behandlungsfehler oder Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
11. Fotos und Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach den geltenden Datenschutzvorschriften und den bereitgestellten Datenschutzhinweisen.
Eine Veröffentlichung erkennbarer Kundenfotos oder Behandlungsvideos zu Werbezwecken erfolgt nur auf Grundlage einer gesonderten ausdrücklichen Einwilligung. Die Zustimmung zu diesen AGB beinhaltet keine solche Einwilligung.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt, soweit sie gesetzlich anwendbar sind.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.